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29.06.16

Die JPG-Kompression der WordPress-Thumbnails ändern

Installieren von WordPress

Dieses WordPress-JPG-Thumbnail mit Kompression „75“ erscheint genau so gut wie eines mit dem Standardwert (90) – ist aber freilich schneller geladen.

Ein definitiver Google-Ranking-Vorteil ist eine schnelle Ladezeit bzw. eine „kompakte“ Website, was deren Quellcode anbelangt. Auch die eingebetteten Grafiken sollten in ihrer Dateigröße nicht zu groß ausfallen. Google macht ja darauf in den Webmaster-Tools explizit aufmerksam.

Lädt man nun eine (möglichst in der Dateigröße reduzierte) Bilddatei in die WordPress-Mediathek, so wird von dieser Grafik automatisch ein „Thumbnail“ also eine Miniaturansicht erzeugt und ebenfalls abgespeichert. Diese Miniaturansichten kann man sich dann als „Beitragsbild“ ausgeben lassen, um ein solches z. B. in ein Menü zu integrieren.

Diese Thumbnails sind, was deren JPG-Varianten anbelangt, von Haus aus recht großzügig in der Kompression. Diesen Kompressionswert kann man jedoch durchaus ändern – und zwar über die Datei „functions.php“, die jeder Theme-Entwickler kennen sollte.

Folgender Code muss hier eingefügt werden:

/* JPG Kompression */
add_filter('jpeg_quality', function($arg){return 50;});
add_filter( 'wp_editor_set_quality', function($arg){return 50;} );

Der Wert von „50“ ist schon recht extrem. Er erzeugt vom Speicherplatz her sehr kleine Thumbs. Bei einer JPG-Kompression von „50“ sind bei einigen Motiven jedoch leicht die berüchtigten JPG-Fragmente zu sehen. Ein Wert von 80 wäre schon sehr gut. Standardmäßig ist hier, glaube ich, ein „JPG-Wert“ von 90 eingestellt. Diese geringe Kompression kann man also recht einfach ändern, wenn man Zugriff auf die functions.php des WordPress-Themes hat.

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