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23.07.16

SEO-Falle: Nicht alles machen, was Google vorschlägt

Screenshot von Metatags

Die Meta-Tags sind eigentlich zu lang. Ja, aber so sind halt normale Websites aufgebaut. Man sollte „natürlich“ wirken.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Google: Um keine Kunden zu verlieren (hier sind die ursprünglichen, also die Suchenden, gemeint) ist es natürlich enorm wichtig, zu den Sucheingaben tatsächlich relevante Suchergebnisse auszugeben. Will sagen: Es ist für eine Suchmaschine wichtig zu erkennen, wer hier trickst und wer es ehrlich meint! Denn wären die Ergebnisse auf Dauer von minderer Qualität für den Endnutzer, dann würden diese alsbald die Suchmaschine wechseln.

Was tut Google also, um eventuelle Trickser zu entlarven? Die Suchmaschine versucht natürlich als erstes zu analysieren, ob auf den Internetseiten „gespamt“ wird. Weiterhin überprüft Google die Anzahl und Herkunft der „Backlinks“. Hier gibt es sicherlich noch viel mehr Maßnahmen, auf die ich hier in diesem Artikel nicht eingehen kann. Darum soll es in diesem Beitrag auch nicht gehen. Worum es mir geht ist aber Folgendes:

Machen Sie nicht alles, was Google empfiehlt! Dies könnte eine „Falle“ sein. Versuchen Sie, natürlich zu sein!

Konkret meine ich damit zum Beispiel auch, dass Sie es vermeiden sollten, sich täglich in den Google Webmaster Tools einzuloggen! Ich versuche an dieser Stelle wieder zu denken wie Google:

Menschen, welche überhaupt von der Existenz der „Webmaster Tools“ wissen, sind mir schon einmal verdächtig! Denn diese Menschen sind sehr daran interessiert, ihre Internetseiten in Hinsicht einer Positionierung zu optimieren.

Das Gegenteil dieser Spezies (auch SEOs genannt): z. B. der Hühnchenzüchter, welche eine kleine Homepage betreibt, nicht schön, viel zu verspielt, technisch völlig veraltet – aber mit „Content“, welcher nur auf Lesende zugeschnitten ist und nicht auf Google! Wäre ich also Google, dann würde ich solche vermeintlichen Fehler (schlechtes HTML) eher belohnen obwohl eine solche Website in den „Seo-Leitfäden“ als völlig fehlerhaft dargestellt wird.

Seiten jedoch, bei denen absolut alles nach gewissen Onpage-SEO-Regeln optimiert ist, würde ich hingegen durchaus skeptisch beäugen! Oft liest man Menschen in den SEO-Foren klagen, ihre Websites würden nur minder gut in den Suchergebnissen auftauchen, obwohl sie doch alle SEO-Tricks angewandt hätten.
Ja, da liegt der Hase im Pfeffer! Ihre Seiten sind schlicht überoptimiert! Sie machen sich mit solchen Websites absolut verdächtig bei Google! Sie werden abgestraft, obwohl sie doch vermeintlich alles befolgt hätten, was man über die Suchmaschinenoptimierung schreibt. Und dann wundern sie sich über solche altbackene Seiten, die z. B. keinerlei Überschriften im Fließtext besitzen und noch aus unsichtbaren Tabellen bestehen, dass diese weit besser ranken als die ihrigen.

Einen guten „SEO“ macht folgendes aus: Er plappert nicht gewisse Regeln nach sondern er versucht sich selbst in Google hinein zu versetzen.

Ich selbst bin z. B. gar nicht in den besagten Webmaster-Tools angemeldet. Denn ich möchte Google keinesfalls signalisieren, dass ich an „SEO“ interessiert bin!
Doch natürlich achte ich darauf, dass meine Websites gewisse SEO-Standards erfüllen. Doch ich halte sie nicht steril sauber von gewissen Fehlern! So lege ich durchaus ab und zu eigentlich zu lange Meta-Descriptions an! Denn so etwas macht ein normaler Mensch eben, wenn er eine Internetseite erstellt! Stattdessen verzichte ich auf solche „SEO-Tricks“ wie das Fett-Formatieren von Schlüsselwörtern! Dass man seinen Websites nicht plötzlich fünfzig „Backlinks“ in einer Woche gönnen sollte, sollte klar sein.

Kurzum: Man sollte beim Erstellen einer Website Wert darauf legen, natürlich zu sein, um nicht für Google verdächtig zu wirken (denn Google kennt seine Pappenheimer mittlerweile natürlich). Selbstverständlich ergibt der Einsatz von gewissen On-Page-Strategien Sinn! Man sollte hier jedoch nicht zu homogen wirken.

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